Namensgebung des iCM-Projekts unter Vollnarkose?

Mittwoch, 10. Dezember 2014

...so würde vielleicht die Bildzeitung titeln, wäre das Ergebnis der Namensfindung relevant genug.

Zuersteinmal: Herzlichen Glückwunsch dem Gewinner. Auf den ersten Blick ist die Idee hinter dem Namen wirklich nicht schlecht und auf jedenfall griffig und gut zu merken.

Auf den zweiten Blick gibt es genügend Gründe, dass MARVIN dennoch nicht der endgültige Name für das integrierte Campusmanagement-System der Philipps-Universität werden sollte. 


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Himmelschreiende Ungerechtigkeit und das Loch im Zahn

Montag, 12. Mai 2014
Von fünf in unserem Haushalt lebenden Personen, nehmen es zwei mit dem Zähneputzen sehr ernst. Während andere Familienmitglieder (mich eingeschlossen) manchmal ein Auge mehr zudrücken, gehört eines der Kinder zu den supergründlichen Putzern. Sogar tagsüber wird die Zahnbürste mitgenommen, um nach dem Mittagessen Zähnputzen zu können.

Ausgerechnet mit diesem Kind musste ich nun wegen Zahnschmerzen zum Zahnarzt: "Mama, vielleicht sind das ja auch nur Wachstumsschmerzen im Mund", so die hoffnungsvolle Aussage des betroffenen Kindes.

Leider falsch!

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Der Fremde und die Schlittschuhe

Sonntag, 5. Januar 2014
Unter dem Weihnachtsbaum lagen Schlittschuhe für Kind2. Kind3 würde (weil es mit Schlittschuhen noch nichts anfangen kann) in seiner unverblümten lauten Art sagen: "Das hab ich mir aber gar nicht gewünscht" und das Geschenk verstoßen.
Kind2 ist da anders. Obwohl die Schlittschuhe auch bei Kind2 nicht auf der Wunschliste standen, freute es sich sehr darüber.
Im vergangenen Sommer gab es erste zaghafte Versuche auf Inline-Skates, seit mehreren Wochen versucht es sich nach Lust und Laune an den (viel zu großen) Heelys der Mutter. Mit mäßigen Erfolg. ;-)
Nachdem der weihnachtliche Verwandtenbesuch endgültig erledigt und die Familie wieder die eigenen vier Wände bewohnen durfte, beschlossen Mutter und Kind2 also den Besuch des "Eispalastes". Aus meiner Kinderzeit kenne ich eishockeyfeldgroße Eishallen mit ordentlich Platz und bei der Größe des hiesigen "Eispalastes" kann ich nur abschätzig sagen: Hyperbel!
Aber man nimmt, was man kriegen kann und so standen wir eines morgens gleich zum Einlass vor dem Tor, damit wir wenigstens ein paar Runden drehen können, bevor Besuchermassen das Feld stürmen.
Motiviert zogen wir die kufenbeschlagenen Schuhe an.


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Einschreiben mit Rückschein

Samstag, 14. Dezember 2013

"Lasst uns dieses Jahr mal völlig neues ausprobieren und die Weihnachtsgeschenke im örtlichen Fachhandel kaufen, statt online zu bestellen!"

So oder so ähnlich lautete ein Spruch, der Ende November bei mir durch die Facebook Timeline huschte. (Leider kann ich nur bis 4. Dezember zurückscrollen, so dass mir ein wissenschaftlich korrektes Zitieren nicht möglich ist.) Für einen kurzen Moment bekam ich ein schlechtes Gewissen, denn ich gehöre definitiv zur Spezies der Online-Besteller. Ob beim großen A, beim bunten E oder irgendwelchen anderen Online-Shops, die ich beim Preise vergleichen finde, ich bestelle mindestens 90% aller Weihnachtsgeschenke im Internet. Und sowieso kaufe ich das ganze Jahr über ziemlich viel online. Ja, ich habe auch Anfang des Jahres die Reportage über die schlechten Arbeitsbedingungen beim großen A gesehen und finde sie skandalös. Ob ich einen persönlichen Beitrag dazu leisten kann, in dem ich sie boykottiere, mag ich zu bezweifeln, aber darüber soll es hier gar nicht gehen.
Trotzdem beschäftigte mich der Spruch und ich versuchte es. Nach 2 Versuchen brach ich das Experiment ab. So schön auch die Stadt zu Weihnachten erleuchtet ist, so schön ich auch Weihnachtsmärkte finde, in dieser Zeit ernsthaft Geschenke kaufen zu wollen, funktioniert bei mir nicht. Zu stressig, zu viele Menschen, zu langes Suchen nach genau den Produkten, die es sein sollen und hin und wieder auch maßlos übertriebene Preise. Für Menschen, die all das mögen und entsprechende Zeit mitbringen, sicher die schönste Zeit des Jahres.

Für mich nicht, daher bestelle ich doch wieder pausenlos Geschenke im Internet und die Paketdienste geben sich bei uns die Türklinke in die Hand - oder sie hinterlassen die netten Zettel, dass das Paket beim Nachbarn XY abgegeben wurde.

Gestern lag mal wieder so ein Zettel im Briefkasten, jedoch mit den Kreuzchen an ungewohnter Stelle:
[X] Einschreiben mit Unterschrift
[X] Rückschein

"Schaaaatz? Was hast Du denn bestellt?" - "Allerhand, aber nichts, was per Einschreiben kommen würde."

Da wir bis zum nächsten Morgen mit der Abholung warten mussten, hatten wir eine Menge Zeit, uns zu überlegen, was des sein könnte. Und bald vermuteten wir Schlimmstes.


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Der Apfel-Zwang

Sonntag, 8. Dezember 2013

Ich backe sehr gerne und soweit ich mich selber beurteilen kann, auch ziemlich gut.

Dass es bei uns nicht wöchentlich samstags und sonntags die tollsten Backerzeugnisse gibt, liegt nicht etwa an mangelnder Zeit, sondern hauptsächlich daran,


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Ich weiß, was du letzte Nacht getan hast. - Ein Nachtcache und ein Toter

Mittwoch, 13. November 2013

Es ist soweit: Nach monatelanger Arbeit wird unser erster "Multi" am 1.12.2013 veröffentlicht, d.h. ein sich über mehrere Stationen ziehender Geocache mit Handlung, Rätseln, Experimenten und ein bisschen Rechnerei.

Warum wir diese teils nervenaufreibende, kost- und zeitspielige Sache tun? - Wir haben genug "in den Wald geschmissene Tupperdosen" gesehen, sprich Caches, die ohne erkennbaren Sinn und Verstand im Wald landen. Wir wollen es besser machen. Wir wollen es interessanter machen. Wir wollen es richtig machen!

Vor etlichen Monaten pflanzte sich so eine kleine Idee in unsere Köpfe:


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Die Sache mit McGyver

Sonntag, 27. Oktober 2013

Der Satz "Ich habe gestern McGyver gespielt." löste neulich am Küchentisch bei mindestens 2 der anwesenden Familienmitglieder fragende Blicke aus. Kind1 konnte sich als erstes nicht zurückhalten und sorgte mit der Frage "Ist das ein neues Videospiel?" für große Heiterkeit. Man kann es ihm nicht verübeln. Woher sollte er es auch wissen.

Wie es zu den McGyverschen Aktivitäten kam:


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Helfen? - Weil ich es kann

Dienstag, 1. Oktober 2013
Wie schreib ich das jetzt, ohne dass es aufgesetzt wirkt und bitte ohne Lobhudelei...Ich habe heute zum zweiten mal in meinem Leben die Erfahrung gemacht, dass ich wildfremden Leuten durch simplen und völlig unaufwendigen Einsatz etwas wiederbeschaffen konnte, was m.E. relativ wichtig sein kann.

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Rhetorisches und mehr von Kind 0, 1, 2 und 3 (Teil 2)

Dienstag, 24. September 2013

hier der Rest der kleinen Sammlung:


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Rhetorisches und mehr von Kind 0, 1, 2 und 3 (Teil 1)

Montag, 23. September 2013

Eine kleine Sammlung - hier der Anfang:



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Finnfacts

Samstag, 21. September 2013

Was ich in den letzten Tagen so allerlei über mein Reiseziel in Erfahrung gebracht habe:

  • Den Staat Finnland gibt es erst seit 1917.
  • Die Finnen sind die größte Kaffeetrinkernation der Welt. Komisch, ich habe weder Starbucks noch Segafredo noch sonst eine große Kaffeemarke gesehen. Mag wohl daran liegen, dass man hier den guten alten Filterkaffee bevorzugt statt irgendwelcher Milchschaumpadkapseln.
  • Bei gerade mal 5+ Mio Einwohnern gibt es mehr Saunen als Nutzer.
  • Um das Thema Sauna kommt hier keiner rum. Ich auch nicht. In der Sauna werden finnische Männer zu Emos. :-) Heisst: Die wirklich wichtigen Dinge werden IMMER in der Sauna besprochen. Wenn ein Typ seinen Kumpel zum saunieren einlädt, bedeutet es, dass er was wichtiges erzählen/besprechen will. Im übrigen werden die Finnen in der Sauna zu richtigen Tratschen, was alle nur erdenklichen Themen angeht. Ja, auch über Gefühle und Sex und so weiter.
  • Auf eine Familie kommt zusätzlich zur Wohnung oder Haus noch mindestens 1 Mökki.
  • Es gibt so gut wie keine öffentlichen Fernsprecher mehr, Festnetz hat man in einem normalen Haushalt auch nicht. Alles geht über Handy. 
  • Dafür ist Finnland das erste Land mit einem Rechtsanspruch auf Breitband Internetverbindung. (Recht so!)
  • Die Finnen tanzen gerne. Am liebsten TANGO (!!!)
  • Die Selbstmordrate ist zwar höher als in Deutschland, aber bei weitem nicht so hoch, wie immer fabuliert wird. Japan, Belgien, Russland und einige mehr sind höher!
  • Bei den Finnen gibt es die lustigsten Weltmeisterschaften: Handywerfen, Saunaweltmeisterschaften, Ehefrauen tragen...
  • Geschmacklich gibt's auch ein paar Ausreiser: Elch und Rentier (hab ich probiert) sind unspektakulär, aber alleine der Begriff "Blutkuchen" (den gibt's einmal im Monat in den Schulen) lässt mich Gänsehaut kriegen. Salmiakki (Lakritze) ist (zumindest für mich) auch bäh. Schokolade ist hier sehr gerne gemocht, aber nix Süßes zum Frühstück. Ansonsten gibt es fast immer was mit Kartoffeln als Beilage. Apropos - zum selber googeln: Megapussi

Finnland: Lebensstil und Eloquenz

Freitag, 20. September 2013

In Finnland ist vieles teurer als in Deutschland, was unter anderem an den niedrigen Gehaltsabzügen liegen mag. dafür gibt es lustigerweise keine 1 und 2 Cent Münzen. daher wird bei der Rechnung entsprechend auf- bzw. abgerundet. 1,99 sind eben 2 Euro und 1,92 sind 1,90 Euro. Strom ist dagegen viel billiger als in Deutschland. Klamotten sind in etwa gleich teuer, Essen gehen ca. um 1/3 teurer, Lebensmittel generell auch. Autos stehen ebenfalls auf der Luxusgüterliste, sie sind deutlich teurer als in Deutschland, weshalb hier viele mit nicht so aktuellen Modellen rumfahren. Über Alkoholpreise braucht man gar nicht zu sprechen, aber das ist i.d.R. ja das erste, was man als Ausländer über Finnland weiß: Alkohol ist sauisch teuer! In den Supermärkten gibt es max. 4,7 prozentige Getränke. Für Höherprozentiges muss man in einen Alko(-Store) - übrigens der Monopolist in Finnland. Gut, dass man aus anderen EU Ländern für den persönlichen Gebrauch quasi unbegrenzt Alkohol einführen darf. (23kg Reisegepäck pro Person sind da meist die "natürliche" Obergrenze).

So ein Aperol Sprizz aus Deutschland schmeckt dafür in der Sauna doppelt so lecker, vor allem in der "finnischen" Version mit Gin statt Sprudel-Wasser, während man sich bzw. die Nachbarin mit Birkenblätterzweigen auspeitscht. Natürlich rein aus gesundheitlichen Gründen. Das fördert ja sowas von die Durchblutung. Man muss nur fest genug....
Übrigens lernt es sich dabei viel besser die wirklich wichtigen Vokabeln und vor allem die richtige Aussprache. Gerade so jugendfrei fluchen: "Hitto", "Saakeli", "Perskeles". Nicht mehr jugendfrei fluchen: "Vittu!", "Saatana!", "Perkele!" Die Rs dabei bitte recht lange rollen. Googeln hilft hierbei nur bedingt, da die direkte Übersetzung in keinster Weise der tatsächlichen Semantik gerecht wird. "Perkele!" ist schon sehr sehr sehr schlimm.


Finnische Infrastruktur

Donnerstag, 19. September 2013

Vier Stunden shoppen in der drittgrößten finnischen Mall (Ideapark) ist deutlich anstrengender, als 10km Spaziergang nach und innerhalb von Tampere.
Die Erkenntnisse des Tages betreffen hauptsächlich die finnische Infrastruktur:

  • Zebrastreifen interessieren hier nicht so wirklich.
  • Bis 20km/h zu schnell kostet es schlappe 112 Euro geblitzt zu werden. Geschwindigkeitsübertretungen ab 21km/h werden zusätzlich nach Einkommen berechnet.
  • Busfahren kostet 2,50 Euro pro Stunde. (Wenn man wie ich keinen Kinderwagen dabei hat). Dabei ist es egal, ob man 1 Station fährt, oder 10. Mit Studiausweis bzw. einer "Mitglieds-"Karte kostet das Ticket nur 1,70 Euro.
  • Auf den Parkplätzen an Mehrfamilienhäusern gibt es Steckdosenkästchen (sehen aus wie Miniaturbriefkästen). Die sind zum Anschließen ans auto, damit es im Winter morgens auftauen kann. Natürlich ferngesteuert.
  • Es gibt kein Erdgeschoss in Fahrstühlen. Unten ist die 1.
  • Gefühlsmäßig gibt es überall öffentliches und frei zugängliches WLAN
  • Finnisches Fernsehen besteht hauptsächlich aus englischem Gedöns mit finnischen Untertiteln. Komisch.
  • Hatte ich eigentlich schon erwähnt, dass es in jeder anständigen Wohnung eine Sauna im Bad gibt? Sehr praktisch. - Ja, das gehört auch zur Infrastruktur.



Familientaugliches Finnland

Mittwoch, 18. September 2013

Unsere heutige Kinderwagenjuckeltour führte uns zu Fuß von Pirkkala ins Zentrum von Tampere, vorbei an wunderschönem Wald, Teichen, dem See Pyhäjärvi und jeder Menge Grünanlagen. Außerdem fällt dem familienerprobten Mensch gleich mehreres auf:

  • Es gibt sehr viele Spielplätze. Fast vor jedem Mehrfamilienhaus, in der Stadt, in den Geschäften...
  • Größere Einkaufszentren (Malls) haben i.d.R. Spiele- und Stillbereiche, alles ist mit dem Kinderwagen erreichbar.
  • Üblicherweise gibt es Mikrowellen in Restaurants/Kneipen, um Gläschen zu erwärmen.
  • Überall gibt es Rampen, um in die Läden mit dem Kinderwagen zu kommen.
  • Busfahren mit Kinderwagen ist kostenlos (weil es der Person nicht zuzumuten ist, quer durch den Bus zu laufen, um eine Karte zu kaufen)
  • Kinderbetreuung ist kostenlos bzw. richtet sich nach dem Einkommen der Eltern (max 200 Euro monatlich)...Gut, das wurde mir verraten, das sieht man nicht auf der Kinderwagentour.
  • Die Mumins sind die beliebtesten Figuren finnischer Kinder.



Finnische Sauna... (und deutsche Irrtümer)

Dienstag, 17. September 2013
  • ist anders als in deutschen Wellnesstempeln nicht die 100°C Trockensauna, sondern um die 80°C und sehr feucht.
  • Öffentliches saunieren i.d.R. mit Geschlechtertrennung. (Schade)
  • hat keine Sanduhren. Wenn man keinen Bock mehr hat, geht man raus und wartet nicht mit deutscher Genauigkeit darauf, dass 15min zu Ende sind.
  • Aufgußtrara gibt es nicht:
    • Weder orange-hibiskus-mandel Aromaöl (ganz wenige Sorten und dezent!)
    • noch die ganze Wedelei
    • noch Eiswürfel, Früchte oder sonst was zu essen.
    • Man macht den Aufguss selber.
    • Dafür wird in der Sauna getrunken (warum erscheint mir das logisch?)